Mein Hobby ist Motorradfahren. Da auch hin und wieder größere Touren mit Gepäck und Sozius/ Sozia geplant waren, kam nur eine großvolumige Reiseenduro in Frage. Da für mich ABS unverzichtbar ist, entschied ich mich 2006 für eine BMW R 1100 GS aus 1994. Sie war gepflegt und hatte "erst" 60 tkm gelaufen.
Nach einer leichten Kollision mit einem PKW, entschied ich mich im Juli 2008 für eine BMW R 1100 GS aus 1999; eine der letzten, die von diesem Modell gebaut wurden. Hier sind somit bereits sämtliche Modellpflegemaßnahmen, die zur Behebung von "Kinderkrankheiten" oder Mängeln, die sich während der Zeit erkennen liessen, eingeflossen. Sie ist die am weitesten entwickelte R 1100 GS. Auch dieses Modell verfügt wieder über ABS. Als weitere Extras ist noch ein FID (Fahrerinformationsdisplay mit Ganganzeige, Uhr, Motoröltemperatur und Tankinhalt), eine Tourenscheibe MRA-Vario, Sturzbügel, Doppelscheinwerfer von Touratech sowie Handprotektoren der 1150er montiert.
"Alle Jahre wieder" könnte man fast meinen. Eine unachtsame Briefträgerin meinte dann Anfang September 2009, meine Q und mich "abschiessen" zu müssen. Der Schaden im Frontbereich war derart groß, dass sich eine Reparatur nicht mehr lohnte. Die 11er GS wurde verkauft und eine Nachfolgerin angeschafft. Da bei dem Unfall mein Handgelenk brach, musste die erste Fahrt bis Oktober warten. Aber mit Unterschreiben des Kaufvertrages ging eine spürbare Heilwirkung durch den rechten Arm.
Das ist sie nun. Eine tiptop gepflegte R 1150 GS, Baujahr 2001, ABS, FID, Heizgriffe, Handprotektoren, neue Michelin Pilot Road, erst 47 tkm und einem Jahr Garantie. Wären die Krümmer nicht etwas angelaufen, so könnte man meinen, das Motorrad wäre noch nie auf der Straße bewegt worden. Kein Kratzer, kein Schmutz, kein nichts.... Um unsere Briefträgerin mache ich vorerst jedenfalls einen größeren Bogen.